Tag 8

Der Tag verläuft eigentlich relativ unspektakulär, bis Alex von der Arbeit kommt. Gemeinsam treffen wir Andrii in der Altstadt. Die zwei zeigen mir ein traditionell ukrainisches Essen: Kartoffelpuffer, verfeinert mit Speck und Schmand. Danach begeben wir uns auf die andere Seite der Stadt, um uns den alten lviver Friedhof anzusehen. Da wir etwas spät dran sind, ist der Haupteingang und auch der Hintereingang schon geschlossen. Der Zaun ist aber nur gut 1,80m hoch, also springen wir kurzerhand drüber. Die Gräber sind von 1800 bis heute. Besonders die alten Graeber sind sehr aufwaendig gemacht und wirken gerade in der Nacht sehr eindrucksvoll. Auf dem Friedhof gibt es eine eigene Sektion für Polen, die 1918 die Stadt verteidigt hatten. Die vielen Kreuze nebeneinander erinnern ein bisschen an den Kriegsfriedhof in Washington.

Anschließend wollen wir eigentlich mit der Tram zurückfahren. Nach 23h00 gibt es allerdings keine Verbindung mehr. Wir gehen durch ein überraschend ruhiges und menschenleeres Lviv. Doch so ganz zieht es uns noch nicht nach Hause und wir gehen in eine Bierhalle. Dort kann man Bier in Maßkrügen trinken und nebenbei gibt es Entertainment. Alle tanzen auf einer Buehne, hinter der sich dekorative Braukessel befinden. Zusätzlich wird auch noch auf den Tischen getanzt, es hat etwas von Oktoberfeststimmung. Auch das Lied „Ein Prosit“ wird gespielt. Sonst läuft großteils ukrainischer Pop und Elektro in Richtung David Guetta.

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s