Tag 47

Gestern hatte ich ein paar Russen im Hostel kennengelernt, heute gehen wir gemeinsam die Stadt erkunden. Der Weg fuehrt uns zur groessten Kirche in Tiflis. Es ist Sonntag und Georgien ist ein sehr religioeses Land, also sehe ich viele Menschen in und um der Kirche. Es gibt noch einen weiteren Grund, warum heute so viel los ist. Das Oberhaupt der Georgischen Kirche (So eine Art Papst) ist zu Besuch und alle Menschen wollen ihn beruehren.

Wir essen gemeinsam Kinkali, ein georgisches Nationalgericht. Dabei handelt es sich um Teigtaschen mit verschiedenen Fuellungen. Zur Auswahl stehen Fleisch, Kartoffeln und Kaese. Georgien ist preislich der Wahnsinn, besonders wenn man von Russland kommt. Man kann hier fuer einen Euro satt werden und ein Bier in einer Bar kostet rund 1,50 Euro.

Weiter geht es zum georgischen Nationalmuseum. Dort sehen wir uns eine Aussstellung ueber alte georgische Handwerkskunst an. Es gibt hier Artefakte, die mehrere Tausend Jahre alt sind. Im oberen Stockwerk ist ein russisches Okkupationsmuseum. Obwohl Stalin in Georgien geboren ist, mussten rund 800.000 Georgier waehrend der Sovjetunion sterben. Die Beziehung zu Russland ist schwierig, auch jetzt sind noch russische Truppen auf georgischem Boden.

Danach kaufen wir uns noch etwas zu essen auf einem Markt. Hier probiere ich das erste Mal georgischen Kaese. Er schmeckt sehr salzig, zum Bier aber genau das Richtige.  Wieder im Hostel angekommen, gibt es dieses Mal sogar einen Grund zu feiern. Natalie aus Russland hat Geburtstag. Es wird aufgekocht und natuerlich packt Badri auch heute wieder die Cha Cha Flasche aus.

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