Tag 51

Eigentlich wollte ich heute nach Yerevan trampen, aber irgendwie steckt die georgische Gemuetlichkeit an. Die Menschen hier gehen betont langsam auf der Strasse. Wenn man irgendetwas will, kann es passieren, dass die Person vorher ein paar Minuten in die Luft schaut und dann erst bereit ist, etwas zu tun. Auch die Kontrolleure im Bus sind sehr gemuetlich drauf. Wenn man kein Ticket hat, gibt man ihnen 25 Cent und sie kaufen eines. Man kann auch einfach ein altes Ticket nehmen und es interessiert keinen. Wenn sie ganz boese drauf sind, koennen sie eine Strafe von 5 Lari verhaengen (2,50 Euro), aber das macht eigentlich keiner.

Das Tagesprogramm verlaeuft relativ ruhig, es ging doch etwas laenger gestern. Ich sehe mir also mit Migle „On the Road“ an. Ein Film in dem es um Reisen, Trampen und Spasshaben geht. Mir gefaellt er ganz gut, obwohl Migle, die das Buch gelesen hat, meint, dass er sich mehr auf exzessives Feiern, als auf das Reisen an sich konzentriert. Trotzdem will ich ein sehr schoenes Zitat aus dem Film hier wiedergeben:

„The only people for me are the mad ones, the ones who are mad to live, mad to talk, mad to be saved, desirous of everything at the same time, the ones who never yawn or say a commonplace thing, but burn, burn, burn.“

Am Abend spielen wir Karten in einer Bar, danach gehen wir in einen Club (Cafe Gallery). Als wir dort ankommen, kaufen wir uns ein Bier, trinken zwei Schluecke und die Tuersteher meinen, dass der Club jetzt zusperre.

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