Tag 59

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Ken und ich nehmen den ersten Bus nach Yerevan. Auf der Fahrt unterhalte ich mich mit dem Mann neben mir. Er ist Scharfschuetze in Karabach und erzaehlt mir ein bisschen ueber den „Krieg“. Der besteht eigentlich nur daraus, dass eben Scharfschuetzen ab und zu ein paar Soldaten der anderen Seite abschiessen.

In Yerevan checke ich dann fuer eine Nacht ins Hostel ein und ueberlege mir, was ich die naechsten Tage so machen werde. In meinem Zimmer schlafen noch Christian aus Kroatien und Jop aus Holland. Wir gehen gemeinsam etwas durch die Stadt und suchen uns ein gutes Restaurant zum Abendessen. Wir trinken armenisches Bier, da es deutlich guenstiger ist als die exportierten Sorten. Armenien ist allerdings das erste Land auf meiner Reise, in dem es sich lohnt, auslaendisches Bier zu trinken.

Christian ist ein grosser Fan von Springbrunnen, also gehen wir zum Hauptplatz und sehen uns die beleuchteten Wasserspiele an. Das Wasser bewegt sich zur Musik und die ganze Sache dauert jeden Abend wohl mehrere Stunden.

Nach einer Viertelstunde ist es dann aber auch genug und wir gehen zurueck zum Hostel. Eigentlich wollte ich mir heute das armenische Nachtleben goennen, doch Jop hat Probleme mit der Verdauung und Christian will lieber ein paar Bier im Hostel trinken. Das machen wir dann auch und waehrend wir so reden, erzaehlt Christian von einem 10-Tage gratis Visum fuer die kurdische Region im Irak. Ich bin sofort begeistert und will dorthin.

Den restlichen Abend verbringe ich mit Internetrecherche ueber Kurdistan und wie man am besten in den Irak kommt.

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