Tag 88

Gestern ging es ja etwas laenger, also komme ich heute nicht vor 13h00 vom Hostel weg. Ich bin nicht super motiviert, um mir Sehenswuerdigkeiten anzusehen, aber heute soll der einzige schoene Tag sein. Bis jetzt hat es nur geregnet und auch die naechsten Tage werde ich wohl ohne Sonnenstrahlen auskommen muessen.

Mein Hostel ist direkt neben der Hagia Sophia und der Blauen Moschee. Ich habe die Bauten bereits einige Male im Vorbeigehen gesehen, aber heute lohnt es sich auch mal Fotos zu machen. Die Hagia Sophia kann man nur betreten wenn man rund 10 Euro bezahlt, also spare ich mir das.

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Die Blaue Moschee ist gratis und so stelle ich mich in die Warteschlage. Nachdem jeder die Schuhe ausgezogen hat, darf ich die Moschee betreten. Es riecht dezent nach schwitzigen Fuessen, dafuer sieht die Blaue Moschee von innen sehr schick aus. Genaugenommen ist sie ziemlich aehnlich wie die Moschee in Grozny, nur eben noch etwas groesser und mit mehr Touristen.

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Auch heute bleibe ich nicht ganz vom Regen verschont und so gehe ich rueber zum Bazar. Zuerst geht es zum Grossen Bazar. Wirklich beeindruckt bin ich aber nicht, da alles irgendwie zu clean wirkt. Der Gewuerz-Bazar ist da schon interessanter. Hier gibt es alle moeglichen Suessigkeiten und natuerlich massig Gewuerze. Die Sachen sind auch relativ guenstig, also koste ich mich durch.

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Nachdem ich die Suessigkeiten verdaut habe, gehe ich in ein Restaurant und esse dort etwas. Ein Typ spricht mich an und fragt woher ich komme, was ich hier mache, wohin ich gehe, die Standards. Ich bin gestern ueber Couchsurfing vor Typen gewarnt worden, die Alleinreisende ansprechen und anschliessend in einer Bar um viel Geld bringen. In den Warnungen war auch die Rede davon, dass wenn man nicht bezahlen will, eingeschuechtert und eventuell sogar verpruegelt wird. Ich passe also genau auf, was der Typ zu mir sagt und was er vor hat. Er fragt natuerlich nach meinen Plaenen fuer heute Abend und so sage ich ihm, dass ich mir gerne die Haare schneiden wuerde. Er begleitet mich zu einem Friseur. Auf dem Weg unterhalten wir uns und ich lasse staendig einfliessen, dass ich fast kein Geld mehr habe und morgen abreise. Er fragt mich trotzdem, ob wir nicht gemeinsam in eine Bar gehen wollen. Ich erklaere ihm meine finanzielle Situation erneut und so gehen wir weiter zum Friseur. Dort angekommen sind an der Scheibe die Preise angegeben, also kann es sich hierbei nicht um einen Betrug handeln. Der Firseur macht seine Sache in Ordnung und so gehe ich wieder zurueck zum Hostel.

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